Unsere Expedition 2017 sollte unsere 2. Antarktisexpedition werden, die zwei Jahre Vorabplanung einnahm. Renate Rosenbusch übernahm die Vorbereitung und  Reiseleitung für unsere 15-Personengruppe. Die Grundidee war schnell entwickelt: Die Antarktisexpedition ab Ushuaia sollte mit den Vorprogrammen Iguacu (Wasserfälle) und Buenos Aires aufgewertet werden.

Iguazú-die größten Wasserfälle Südamerikas

Wir verbindet man die vorgesehene Route per Flug? Indem man mit „LATAM“ nach  Sao Paulo fliegt und von dort den Anschlussflug nach Iguacu vonimmt. Wir hätten uns eine Premiumklasse im Flieger gewünscht, dennoch war der Flug problemlos, der Umstieg funktionierte und die Reiseleiterin stand nach Ankunft parat:

Dieser Airlinzusammenschluss mit der LAN Chile bietet den Vorteil viele Teilstrecken in Südamerika fliegen zu können. Für uns traf das für Iguacu-Buenos Aires und, nach der Expeditionsseereise, für die Strecke Montevideo Sao Paulo zu. Von dort traten wir nach 24 Tagen den Heimflug nach Frankfurt an!  Inzwischen sind mehrere Langstreckenmachinen mit Premiumsitzen bestuhlt. Insgesamt eine preiswerte Variante, um Südamerika zu bereisen!

Der Nationalpark hat eine brasilianischen und einen argentinischen Teil, die wir beide besucht haben.Zunächst mussten wir uns an die Temperaturen um die 30Grad und die hohe Luftfeuchte gewöhnen und erhieleten im Hotel die Basisinformationen durch die Reiseleiterin:“Die Iguazú-Wasserfälle bestehen aus 20 größeren sowie 255 kleineren Wasserfällen auf einer Ausdehnung von 2,7 Kilometern. Einige sind bis zu 82 Meter, der Großteil ist 64 Meter hoch. Die Wassermenge an den Fällen schwankt von 1500 m³/s bis über 7000 m³/s. Das umgangssprachlich Garganta del Diablo (spanisch) beziehungsweise Garganta do Diabo (portugiesisch) oder „Teufelsschlund“ genannte Wasserfallsystem ist eine U-förmige, 150 Meter breite und 700 Meter lange Schlucht. Da die meisten Fälle in Argentinien liegen, ist der größere Panoramablick von der brasilianischen Seite aus möglich. Die Fälle sind durch mehrere größere und kleinere Inseln voneinander getrennt. Von den 2.700 Meter Ausdehnung fließt über ungefähr 900 Meter kein Wasser. Die Fälle liegen sowohl im argentinischen Nationalpark Iguazú als auch im brasilianischen Nationalpark Iguaçu. Diese wurden 1984 (Argentinien) und 1986 (Brasilien) zum UNESCO-Welterbe ernannt. “

 

 

Buenos Aires, Tango, Steaks und pralles Leben

 

Zwei Stunden dauert der Flug nach Buenos Aires, wo wir uns 3 Tage aufhielten.  Wir waren bereits vor 5 Jahren dort und hatten ein pulsierende Metropole in Erinnerung, die stark im Umbau begiffen war. Die Entscheidung im NH Hotel Centro Historico zu wohnen erwies sich als äußerst glücklich. Der zentrale Platz (Platz des Mais) ist Schnittpunkt mehrer U-Bahn Linien und anderer Verkehrsmittel. Man erreicht den Zoo, den Rosengarten, den Botanischen Garten und andere wichtigen Ziele sehr einfach! Uns erinnerte die Stadt etwas an Paris, Viertel mit Villen und Boulevards, die von Bäumen gesäumt waren. Stadtrundfahrt am Anfang gibt sofort die Orientierung zu Stadtstruktur. „Palermo“ ist ein Stadtviertel welches alle bietet und auf dem Weg zu EVITA (Friedhof) und zu  dem wohl berühmtesten Buchladen der Welt führt: „Überall gibt es kleine Läden, viele mit Cafés. Der bombastischste Buchladen ist in einem alten Theater aus dem Jahr 1919 untergebracht. The Guardian wählte das Geschäft zum zweitschönsten Buchladen weltweit. Auch wenn Sie nichts kaufen, lohnt das Gran Splendid (Librería Ateneo) einen Besuch! Auf der ehemaligen Bühne ist heute ein Café untergebracht. Am besten ins oberste Stockwerk gehen und staunen!

Tango ist auf der Straße, im Hotel oder einem speziellen Theater zu erleben:

Tango auf der Straße, ein Trinkgeld wird erwartet.
Tango im Hotel, Hurtigruten (Expeditionen) bring die deutschen Gäste im zentralen NH Hotel unter. Das eingeladene Tango Paar bezaubert im Hotel die Gäste. Ein kostenfreies Event, welches Emontionen freisetzt!

Einige von uns waren abens im Tango Theater, stilvoll bei einem mächtigen Staek, welches sonst in einem der vielen Parilla- (Grill) Restaurants günstig erworben werden kann. San Telmo ist das bunte Stadtviertel, etwas zu touristisch  wie wir fanden, das Tigre Delta nicht unbedingt ein Ausflug den man machen muß. Etwas pflastermüde laden wunderbare Kaffeehäuser zur Erholung ein. Man kennt das Wort „Apfelstrudel“, lecker wie sonst nirgends.

Ein schöner Service von Hurtigruten ist es, daß für ankommende Gäste im Hotel eine Agenturmitarbeiterin zur Verfügung steht. Sie kennt alle Winkel, hat viele nützliche Tipps und weiß wo man schöne Mitbringsel bekommt. In der Antarktis ist diesbezüglich nichts zu erwarten!

Der Flug in die Antarktis, zumindest an die Südspitze Argentniens nach Ushuaia,erfolgt vom nationalen Flughafen von Buenos Aires. Diese Leistung ist bei vielen Reedereien im Grundpreis enthalt und sollte man dann auch nutzen, um nicht am falschen Flughafen zu stehen und den Flug nach Süden zu verpassen. Sofern man die Wahl hat, immer einen frühen der 4 täglichen Flüge nutzen. Da die Expeditionsschiffe meißt gegen Abend auslaufen bleibt Zeit diese ehemalige Sträflingssiedlung am „Schönsten Ende der Welt“ ausgiebig zu besichtigen.

 

Wenn Antarktis, dann mit Südgeorgien und den Falklandinseln

Das waren auch unsere Überlegungen: Die Antarktis hat das Eis, Südgeorgien weniger Eis aber Königspinguine und die Falklandinseln sind grün, fast menschenleer und einzigartig bei der beobachtung der Albatrosse. Natürlich ist der Südpol im Blick, zumindest bei den Vorträgen an Bord von MS Fram, die wir am Nachmittag nach Ankunft besteigen wollten. Ushuaia empfing uns im Sommer bei 15 Grad, eine belebten Stadt, die aus einer Sträflingssiedlung herauswuchs. Schneebedeckte Gipfel im Hintergrund, von Antarktis keine Spur….bis auf den Blick auf unser Expeditionsschiff MS FRAM, welches sich bereits im Hafen für die neuen Gäste herausputzte.

Die Umgebung von Ushuaia ist wunderschön, alpin, die Zeit rechte nicht dafür!
Der Königspinguin, später auf Südgeorgien im Original, ein Sehnsuchtsziel unserer Expedition!
Im Hintergrund rechts unser Ziel , das erfahrene MS FRAM, das erste Expeditionsschiff der Hurtigruten. Daneben eines aus der Flotte der nordamerikanischen Gesellschaft Quark Expeditions.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Meinungen, daß hier schon die Antarktis begänne ließen selbst Manfred, ein Mann mit Pilotenlizens, noch immer nicht los und er machte seinen Traum wahr: Ein Rundflug an der Südspitze Argentiniens, dem angrenzenden Hochgebirge und dem Beagle Kanal sowie der fast südlichesten Landmarke das Kap Hoorn“

 

 

Wird forgesetzt! Sprechen Sie gehn mit mir über die Angebotte an arktischen Seereisen bis 2020: T 0345-21005414